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Mehr Zeit für Therapie: Der Ansatz von VIVAM

VIVAM ist ein HealthTech-Startup, das Psychotherapie mithilfe künstlicher Intelligenz neu denkt. Die Lösungen unterstützen Therapeut:innen im Behandlungsalltag und verbessern gleichzeitig den Zugang für Patient:innen mit Mental-Health-Bedarf. 

Welches Problem löst VIVAM?
In Deutschland fehlen Therapieplätze, während Therapeut:innen einen großen Teil ihrer Zeit mit Dokumentation und organisatorischen Aufgaben verbringen. VIVAM reduziert diesen Aufwand und schafft zusätzliche Kapazitäten für echte therapeutische Arbeit. 

Wie funktioniert das VIVAM-Ökosystem?
VIVAM GUIDE unterstützt Psychotherapeut:innen bei Analyse, Strukturierung und Begleitung von Therapien und ist seit November 2025 verfügbar.
VIVAM CHAT richtet sich an Patient:innen und befindet sich in der Vorbereitung zur Zulassung als Medizinprodukt. 

Was macht VIVAM besonders?
Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal ist die lokale KI im Therapieraum. Patientendaten müssen nicht in die Cloud übertragen werden. Zudem wird die KI kontinuierlich durch Expert:innen validiert, was Sicherheit und Qualität gewährleistet. 

Wer steht hinter VIVAM?
Das Gründerteam besteht aus Jonathan, Ahmed und Annika, die bereits gemeinsam ein HealthTech-Startup aufgebaut haben, sowie Marc, Professor und Psychotherapeut. Das Team vereint KI-Expertise, Produktentwicklung, Vertrieb und klinisches Fachwissen. 

Wie ist der aktuelle Stand?
VIVAM wurde 2025 als GmbH gegründet und befindet sich im Accelerator-Stadium. Prototypen für VIVAM CHAT wurde entwickelt, erste Bestellungen von über 10 Therapeut:innen für VIVAM GUIDE liegen bereits vor.

Welche Erfolge konnte VIVAM bereits erzielen?
Das Team sicherte sich ein 800.000-Euro-BMTFR-Projekt, führte umfangreiche Marktforschung mit Therapeut:innen und Patient:innen durch und validierte das Konzept in mehreren Design-Workshops und Studien. 

Welche Vision verfolgt VIVAM?
VIVAM möchte mentale Gesundheit langfristig skalierbar machen. Durch lernende KI sollen Therapeut:innen entlastet und perspektivisch auch autonome Therapieformen ermöglicht werden – immer mit dem Ziel, Qualität, Zugänglichkeit und Wirksamkeit zu verbessern.